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WIRTSCHAFT - EUROPA
22.02.2012 - 09:22 Uhr
BDI-Praesident Hans-Peter Keitel (dapd) - Foto: dapd/Michele Tantussi

BDI-Präsident sieht letzte Chance für Griechenland

Keitel warnt vor Euphorie

Köln (dapd). Die deutsche Industrie will nur nach Reformen wieder in Griechenland investieren. Nach der Einigung auf das neue Hilfspaket solle man "nicht euphorisch sein und sagen: Es ist alles gerettet", sagte BDI-Präsident Hans-Peter Keitel am Mittwoch dem Deutschlandfunk. "Es war jetzt eine notwendige Voraussetzung, um Griechenland eine letzte Chance zu geben", sagte er mit Blick auf das Paket. "Griechenland ist ein beschreibbares und begrenztes Problem", fügte er hinzu.

Keitel nannte Voraussetzungen für privates Geld, das auch für Griechenland zur Verfügung stehe. Das Land müsse für Rahmenbedingungen und Planungssicherheit sorgen. Es müsse den öffentlichen Dienst modernisieren, Steuerverwaltung und Katasterwesen aufbauen. Dann sei man bereit, beim Aufbau privater Strukturen zu helfen.

dapd

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Tags: Wirtschaft Meldung Europa Griechenland Finanzkrise Keitel Köln

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