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WIRTSCHAFT
20.01.2012 - 09:49 Uhr
Dieter Posch - Foto: dapd/Torsten Silz

Hessens Wirtschaftsminister Posch hat Vorbehalte gegen Börsenfusion

"Bislang haben uns die Argumente der Deutschen Börse aber nicht überzeugt"

Düsseldorf (dapd-hes). Der hessische Wirtschaftsminister Dieter Posch (FDP) hat rechtliche Bedenken gegen die geplante Fusion der Deutschen und der New Yorker Börse deutlich gemacht. Für eine börsenrechtliche Zustimmung müsse die Deutsche Börse sicherstellen, dass ihr aus der Fusion keine Nachteile entstünden.

"Bislang haben uns die Argumente der Deutschen Börse aber nicht überzeugt", sagte Posch dem "Handelsblatt" (Freitagausgabe). Man habe die börsenrechtlichen Bedenken ohne Ergebnis mit dem Unternehmen diskutiert.

Posch bemängelte den Gewinnabführungs- und Beherrschungsvertrag, den die Deutsche Börse bei der Fusion mit einer neuen Muttergesellschaft abschließen soll. Man fürchte, dass sich eine umfassend abhängige Deutsche Börse nicht mehr fortentwicklen könne, sagte er.

dapd

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Tags: Wirtschaft Meldung Unternehmen Deutsche Börse Fusion Düsseldorf

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