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VERMISCHTES - PROZESSE
27.01.2012 - 10:01 Uhr
Das Handout zeigt einen Teppich aus der Region Kerman im Iran, der bei einer Versteigerung des Auktionshauses Christies 7,2 Millionen Euro erzielte (dapd) - Foto: dapd/-

Prozess um Millionen-Teppich: Gericht lehnt Klage ab

7,2 Millionen Euro bei einer Versteigerung erzielt

Augsburg (dapd-bay). Im Rechtsstreit um den teuersten Teppich der Welt hat das Landgericht Augsburg am Freitag die Schadenersatzklage der einstigen Besitzerin gegen einen Auktionator abgelehnt. Die Seniorin aus dem Raum Starnberg hatte dem Inhaber eines Augsburger Auktionshauses vorgeworfen, den Wert des Perserteppichs nicht erkannt zu haben. Ihr sei deshalb ein hoher Gewinn entgangen.

Der Auktionator hatte den Teppich aus dem 17. Jahrhundert auf 900 Euro taxiert. Bei der Versteigerung im Oktober 2009 brachte er der damaligen Besitzerin 19.000 Euro. Nach dem Verkauf wechselte der Teppich Monate später erneut den Besitzer: Ein anonymer Bieter blätterte bei einer Auktion bei Christie's in London sage und schreibe 7,2 Millionen Euro dafür hin.

dapd

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Tags: Vermischtes Meldung Prozesse Teppich Augsburg

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