| SPORT - FOOTBALL |
| 17.07.2011 - 01:52 Uhr |
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USA mit überzeugender Vorstellung erneut American Football-Weltmeister! | |
| IFAF American Football World Championchip 2011 - Finale | |
Wien (OPEN REPORT-kh). Die "Mission Titelverteidigung" war erfolgreich. Mit einem nie gefährdeten 50:7 Sieg gegen Kanada holte das US-Team zum zweiten Mal in Folge den Titel in das Mutterland des American Football. Unter den Augen des Botschafters der USA, William C. Eacho, und vor mehr als 20.000 Zuschauern zelebrierten die US-Boys Football vom Feinsten. Zu Beginn des Spiels im Wiener Ernst-Happel-Stadion beschnupperten sich beiden Teams erst einmal. Doch es dauerte keine fünf Minuten, bis Running Back Nate Kmic den ersten Touch Down erzielte. Bei diesem einen sollte es bis zum Seitenwechsel auch bleiben. Danach drehten die USA richtig auf. Zuerst holte Quarterback Matt Bassuener mit einem 23 yd-Lauf über die linke Seite den nächsten Touch Down. Da Kicker Greggy Berkshire wie auch beim ersten Mal den Zusatzpunkt holte, stand es 14:0. Zwei Safety-Punkten zwei Minuten später folgte knapp zwei Minuten vor der Halbzeit der gleiche Spielzug noch einmal. Nur dieses Mal hieß der erfolgreiche Quarterback Cody Hawkins; auch er lief über die linke Seite in die kanadische Endzone zum dritten Touch Down. Wer sich von den Zuschauern jetzt schon zur Pausenversorgung begab, sollte die beste Phase des Spiels verpassen. Gut eine Minute nach seinem eigenen Run passte Hawkins auf Joe Sturdivant: Touch Down Nummer Vier! Sechs Sekunden vor Halbzeit waren dann endlich die Kanadier mit einem ihrer Angriffe erfolgreich. Der gut getimte Pass von Quarterbach Michael Faulks erreichte David Stevens, der das Ei in der Endzone der USA deponierte. Doch damit war es noch immer nicht genug. Gerade einmal sechs Sekunden später stellten die US-Spieler den alten Abstand wieder her. Ein langer 38 yd Pass von Hawkins auf Ricardo Lenhard sorgte für Touch Down Nummer Fünf und den Halbzeitstand von 37:7. Kaum war der Kick Off zur zweiten Hälfte erfolgt, lief erneut Nate Kmic mit dem Ball in die Endzone Kanadas. Dieses Mal ging der Kick zum Zusatzpunkt das einzige Mal fehl. Die US-Boys waren sich jetzt wohl ihres Sieges sicher. Sie probierten immer wieder neue Varianten ihres Angriffsspiels aus, auch auf das Risiko, dass es nicht klappen würde. Auf der anderen Seite stand die Defense der USA stabil, so dass die nie nachlassenden Kanadier zu keinem weiteren Punkt kamen. Noch nicht einmal für ein Field Goal reichte es. Dafür punktete knapp drei Minuten vor dem letzten Seitenwechsel die USA erneut, diese Mal durch Henry Harris. Damit war der Endstand hergestellt. Im letzten Viertel beschäftigten sich die Zuschauer mit einer Welle nach der anderen, die sie, mal im Walzertakt, mal schneller durch das weiter Rund laufen ließen. Die Spieler auf dem Feld machten "Dienst nach Vorschrift", die einen waren mit dem Ergebnis zufrieden, die anderen waren wohl am Ende ihrer Möglichkeiten angekommen. Und die Spieler auf der US-Bank begannen schon Minuten vor dem Spielende zu feiern und ihre Trainer zu duschen. Als dann endlich die letzten Sekunden von 20.000 Kehlen heruntergezählt waren, gab es kein Halten mehr. Jubelnd versammelten sie sich auf der auf dem Spielfeld gemalten US-Flagge und ließen sich für den verdienten Titelgewinn feiern. Die Weltmeisterwoche endete mit einer feierlichen Ehrung aller Teams, der Überreichung des WM-Pokals an die Siegermannschaft und einem stimmungsvollen Bodenfeuerwerk im Stadion. Auch wenn das eine oder andere Team im Stillen oder auch laut etwas mehr erhofft hatte, als am Ende erreicht wurde, waren letztlich alle zufrieden. Sie hatten bei einer bestens organisierten Weltmeisterschaft und einem in allen drei Stadien begeisternden und sachkundigen Publikum alle tolle Spiele geliefert und damit fantastische Werbung für American Football in Europa gemacht. Dass der Sieger am Ende aus dem Land kommt, dass dem Sport seinen Namen gegeben hat, passte auch. Von Kurt U. Heldmann | |
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